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Wie funktioniert ...? Die Glasenuhr
Die Glasenuhr PDF Drucken E-Mail
Wie funktioniert ...?

Die Glasenuhr ist in der Seefahrt zu Hause. In ganz früher Zeit wurde auf den Schiffen das Stundenglas, eine Sanduhr genutzt. Sie war so aufgebaut, dass der Sand genau eine halbe Stunde benötigte, um durchzulaufen. Nach jedem Durchlauf wurde die Sanduhr umgedreht und hart auf dem Boden des Kartentisches aufgesetzt. Daher kommt der Begriff, es hat Glasen geschlagen.

Dabei kam folgendes Intervall zur Anwendung:

- Die halben Stunden wurden mit einer ungeraden Anzahl von Glasenschlägen angezeigt.

- Die vollen Stunden wurden mit einer geraden Anzahl von Glasenschlägen angezeigt.

- Da auf See eine Wache vier Stunden hat, entstehen so acht Glasenschläge.

- Dann beginnt alles wieder von vorn.

Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass die Besatzung immer weiß, wie spät es ist. Mittags um 12:30 wurde mit einem Glasenschlag begonnen. 13:00 folgte der Zweite, 13:30 der Dritte bis um 16:00 der achte Glasenschlag folgte. Dann begann bzw. beginnt alles wieder von vorn, um 16:30 der erste Glasenschlag, 17:00 der Zweite usw. usf.

 
 

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