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Wie funktioniert ...? Das Barometer
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Wie funktioniert ...?

Wie entstand das Barometer?

Der Deutsche Otto von Guericke wies mit den Magdeburger Halbkugeln in den 1650er Jahren die Existenz der Luftdruckes nach. Da nun die Existenz des Luftdruckes nachgewiesen war, bestand verständlicherweise die nächste Aufgabe darin, ihn messbar zu machen.

Hier war des Johann Wolfgang von Goethe, der mit seinem nach ihm benannten Goethe Barometer die nächsten Schritte machte. Goethe entdeckte, dass sich der Flüssigkeitspegel einer mit Wasser gefüllten Kaffekanne an deren Tülle mehrfach täglich änderte und führte dies zurecht auf einen wechselnden Luftdruck zurück. Dies kann man recht einfach zu Hause nach vollziehen. Man benötigt nur idealerweise eine Kanne mit einer durchsichtigen Tülle.

Mitte des 19. Jahrhunderts war es der Franzose Lucien Vidie, der das Dosenbarometer erfand. Mit dem Dosenbarometer war ein wesentlicher Schritt hin zu einer einfachen Luftdruckmessung getan. Denn das schönste Goethe Barometer nutzt bspw. dem Fahrensmann auf hoher See recht wenig, weil einfach irgendwann durch den Seegang bedingt die Flüssigkeit aus der Kanne läuft. Das Dosenbaromter ist nichts anderes als eine luftleer gepumpte Dose an deren Boden über eine Mechanik ein Zeiger angebracht wird. Sich permanent ändernder Luftdruck führt dazu, dass sich der Boden der Dose hebt oder senkt. Dadurch wird der Zeiger bewegt. Auch heute noch haben die von uns auf BalticProducts.eu angebotenen Dosenbaromter, wie das oben zu sehende Dosenbarometer der seit Anfang 2011 verfügbaren Zealand Serie des Hauses Delite ihre Berechtigung. Da sie keinerlei elektrische Energie für den Betrieb benötigen, sind sie immer betriebsbereit.


Das Sturmglas - ein interessantes und beliebtes Barometer

Alternativ dazu gibt es verschiedene andere Möglichkeiten den Luftdruck mittels eines Barometers zu messen. Stellvertretend dafür sei das von Admiral Fitzroy erfundene Sturmglas zu nennen. Weitere Informationen zur Wirkungsweise des Sturmglases finden Sie unter Sturmglas.com. Aus unserer nun fast zehnjährigen Erfahrung in der Nutzung von Sturmgläsern an verschiedenen Orten in Deutschland wie Schweden können wir berichten, dass diese sehr zuverlässig funktionieren. Man muss nur eines tun: Etwas Zeit in die Beobachtung der Kristallisation bei verschiedenen Wetterlagen interpretieren. Wenn man das einmal getan hat, dann kann man sehr sicher das Wetter für die nächsten 12 Stunden vorhersagen.


Elektronische Barometer am Beispiel des VION Marinebarometer A4000.2

Mit Beginn des 21.Jahrhunderts wurden mehr und mehr elektronische Barometer hergestellt während dessen die Produktion konventioneller reiner Dosenbarometer zurück ging.

Ein Beispiel ist das VION Marinebarometer A4000.2 welches in interessanter Weise die Funktionen des Barometers, eines Barographen sowie weiterer miteinander vereint. Neben der Anzeige der Mondphasen die Einfluss auf Ebbe und Flut haben, der Anzeige von Temperatur und Luftfeuchtigkeit hat der im VION Marinebarometer A4000.2 integrierte Barograph ein sehr wichtige Funktion.


Was ist nun aber ein Barograph?

Ein Barograph zeichnet den Verlauf des Luftdruckes über eine bestimmte Zeiteinheit hinweg auf. Dadurch wird plötzlicher Luftdruckabfall, der im Regelfall Wind und Sturm vorher sagt genau so gut sichtbar, wie der Verlauf der Luftdruckentwicklung der letzten Tage, Wochen oder Monate.

Daraus wiederum kann man sehr präzise Vorhersagen für den jeweiligen Ort treffen, die oft weit genauer als die Vorhersagen überregional tätiger Wetterdienste sind.

Dies hängt wiederum damit zusammen, dass meist unscheibare Gegebenheiten des Geländes Einfluss auf das Wetter am jeweiligen Ort haben. Dies kann wie im Süden BERLINs in Form des Teltow Kanales ein Gewässer sein oder zwischen dem schwedischen NYBRO und ORREFORS der Anstieg des Geländes.

Der Teltow Kanal fungiert nämlich genauso als Wetterscheide wie besagter Geländeanstieg zwischen NYBRO und ORREFORS. Dies erklärt, warum speziell im Sommer bei einer stabilen Hochdruckwetterlage in BERLIN anderes Wetter als auf den vielen Seen um POTSDAM herrscht und warum gleiches zwischen NYBRO und ORREFORS immer wieder zu beobachten ist.

Wer nun aber Barometer, Sturmglas und oder Barograph einsetzt, der hat meist schon nach wenigen Tagen den Bogen raus, wie er für seinen Standort eine erstaunlicherweise immer sicherer werdende Prognose erstellen kann.

Man muss nämlich nicht zwingend Meterolologie studiert haben, um dies tun zu können. Man muss nur regelmäßig das Wetter beobachten.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. November 2014 um 06:52 Uhr
 
 

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