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Wie funktioniert ...? Eine kardanische Aufhängung
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Wie funktioniert ...?

Was ist eigentlich ein Kardan?

Ein Kardan im ursprünglichen Sinne ist nichts anderes als ein lang gezogenes Stück Metall, auch Stange, Welle oder Gelenkwelle bezeichnet.


Was ist dann eine Kardantrieb?

Eine Kardanantrieb ist nichts anderes als der Antrieb eines beliebigen Fahrzeuges mittels einer Gelenkwelle, eben Kardanantrieb genannt. Dies hat vor allem im Motorradbau Bedeutung, da es dort neben dem Kardanatrieb noch den Kettenantrieb gibt.


Was ist nun eine kardanische Aufhängung?

Auch hier spielen die o.g. Wellen wieder hinein, die aber anders als beim Kardanantrieb keine Antriebsfunktion sondern nur eine haltende Funktion haben.

Eine kardanische Aufhängung gibt einem in ihr aufgehängtem Gegenstand die Möglichkeit, bei Seegang lotrecht stehen zu bleiben. D.h. der Gegenstand kippt bei Seegang nicht um. Erreicht wird dies durch zwei bewegliche, um 90 Grad versetzte Ringe, die meist aus Metall gefertigt werden.

Kardanische Aufhängungen werden bspw. bei E.S. Sörensen Petroleumlampen wie der E.S. Sörensen Ship´s lamp oder der E.S. Sörensen Classic lamp verwendet.

Wichtig bei der Verwendung einer kardanischen Aufhängung ist immer, dass sich der Schwerpunkt des Gegenstandes, bspw. der Petroleumlampe unterhalb der kardanischen Aufhängung befindet. Dadurch kann sich die kardanische Aufhängung bei Seegang frei bewegen und das Eigengewicht des Gegenstandes bzw. der Petroleumlampe sorgt dafür, dass sich diese zum Erdmittelpunkt hin ausrichtet, d.h. senkrecht bleibt.

Wird allerdings die Schwerpunktlage nach oben verändert, dann besteht die Gefahr, dass die Petroleumlampe bei Seegang aus dem Gleichgewicht kommt und umkippt.

 
 

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