Warum bricht die Bologneser Flasche?

Dies fanden Wissenschaftler heraus, wie unter http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21711-2017-07-31.html zu erfahren ist.

Die auch als Prince Rupert’s Drop bekannte Bologneser Flasche geht auf den Deutschen Prinz Rupert zurück, der von 1619 bis 1683 lebte.

Bekommt Orrefors wieder ein Glasmuseum?

Ganz so schaut es, wie einem Bericht der Zeitung Barometern vom 10.08.2017 auf Seite 38 zu entnehmen ist. Seitens des Initiators des Baus der neuen Glashütte Orrefors Ingemar Andersson, ich berichtete, gibt es konkrete Überlegungen, das Gebäude des heutigen Per Ekström Museums samt des brach liegenden Orrefors Wirtshaus zu kaufen, um dort ein Glasmuseum einzurichten und die brach liegende Gastwirtschaft wieder zu beleben.

Das Per Erkström Museum befindet sich im alten Kontor des 2013 durch die New Wave Group AB geschlossenen 1898 gegründeten Orrefors Glasbruk.  Ingemar Andersson ist es zu verdanken, dass die Tradition des Glas machens in Orrefors nach Unterbrechung seit 01.07.2017 weiter geführt wird.

Allerdings ist es bis dahin noch ein weiter Weg. Als erstes muss ein neuer Standort für das Per Ekström Museum gefunden werden. Im Gespräch ist die nahe Provinzhauptstadt KALMAR. Dies würde rein geografisch gesehen eher mehr zu Per Ekström passen. Der Maler Per Ekström (1844 – 1935) war auf der KALMAR direkt gegenüber liegenden Insel Öland zu Hause und eher selten in ORREFORS.

Für den Standort im alten Kontor sprechen weitere Gründe. Mit Schliessung des Orrefors Glasbruk durch die New Wave Group 2013 wurden große Teile der Glassammlung in das Småland Museum in VÄXJÖ überführt, wie die Zeitung Barometern schreibt. Diese könnten samt vorhandener Skizzen ehemaliger Designer wieder an ihren Ursprungsort zurück geführt werden und in ansprechendem Ambiente einem internationalen Publikum gezeigt werden.

Auch wäre das Glasmuseum für die ebenfalls in Gehweite liegende alte Schmiede, ich berichtete, eine ideale Ergänzung. In der Schmiede finden noch bis Ende August regelmäßige Führungen statt. Dann geht es daran, die Saison 2018 vorzubereiten.

Wer nun die rasante Entwicklung der letzten Wochen und Monate betrachtet, der kann sich gut vorstellen, dass vielleicht schon im nächsten Jahr das Orrefors Glasmuseum samt Gastwirtschaft öffnet.

Glückwunsch! Glashütte Orrefors denkt über Verlängerung nach!

Wer hätte das am 30.06.2017 gedacht, als die neue Glashütte Orrefors eingeweiht wurde? Nun berichtet heute die Zeitung Barometern darüber, dass der ursprünglich nur für Juli und August geplante Betrieb der neuen Glashütte Orrefors verlängert werden soll und gar vielleicht über die Wintermonate fort gesetzt wird.

Sprechen doch rund 5.000 Besucher im ersten Monat dafür, dass das Interesse an echter schwedischer Glaskunst nach wie vor ungebrochen ist. Es ist eben doch ein Unterschied, wie dieser Tage ein Tourist aus Frankreich anmerkte, ob anderswo zwischen Kalmar und Växjö Glas der Form Made by Sweden angeboten wird oder ob es eben in Orrefors Glas Made in Sweden gibt. Bleibt nur noch zu sagen:

Stort tack och grattis Orrefors Park!

Teer ein vielfältiges Material

Die schwedische Zeitung Barometern berichtet heute darüber, wie fleißige Dachdecker das aus Holzschindeln bestehende Dach einer Kirche teeren und damit für die nächsten Jahrzehnte konservieren. Dies nur ein Verwendungzweck des aus Birkenholz gewonnenen Teeres.

Dies erklärt auch, warum noch bis vor gar nicht allzu langer Zeit die Teergewinnung in ganz Nordeuropa einen so hohen Stellenwert hatte. Heute erinnern größtenteils Schilder am Wegesrand an diese Zeit. So bspw. im hier zu sehenden Teertal nahe der Ortschaft Kosta.

Heute sind es vornehmlich finnische Unternehmen, die die Tradition der Teergewinnung hoch halten.  So stellt bspw. das Unternehmen Vaasan Aito Saippua seit vielen Jahrzehnten Teerseife her.

Dass Teer sehr der Gesundheit dienlich sein kann, das wussten schon in den 1980er Jahren DDR Militärärzte im Zentralen Armeelazarett Bad Saarow. Sie setzten vor nun schon mehr als 30 Jahren sehr erfolgreich Teer zur Bekämpfung der Schuppenflechte ein.

Warum heissen Jerven Fjellduken Jerven Fjellduken?

Ganz einfach, weil sie  des winters genau so wärmend sind wie das Fell des Original, des Jerven (norwegisch) bzw. des Järven (schwedisch).

Dieser „ominöse“ Jerven bzw. Järven ist rein gar nichts anderes als der im deutschsprachigen Raum bekannte Vielfrass (Gulo gulo). Er ist in Mittel- und Nordskandinavien zu Hause genau da, wo es im Winter richtig kalt ist.

Die „Kopie“ das Original  Jerven Fjellduken wurde im norwegischen Odda nahe der Hardangervidda entwickelt.

Auf dem ca. 30 km im Durchmesser messenden in 1.000 Meter Seehöhe liegenden Hochplateau herrschen auch im Sommer winterliche Temperaturen wie auf diesem Bild zu sehen. Es entstand im Juni 2013 auf der Hardangervidda zu einer Zeit wo anderswo schon lange die Erbeerernte zugange war.

Wer in diesem Klima geruchs- und wasserdichte Umhänge für die Jagd entwickelt, der weiß, was Jäger möchten. Der konzentriert seine Produktentwicklung auf das Wesentliche. Nämlich auf die Entwicklung eines Jagumhanges, welcher bei Bedarf als Poncho getragen werden kann und sich genauso gut dazu eignet, aus ihm ein Zelt, Windschutz oder Sitzsack zu bauen. Selbst als Schlafsack eignet sich bei richtiger Handhabung das Original Jerven Fjellduken.

Richtige Handhabung heisst, dass die Verwendung des Original Jerven Fjellduken unter den Witterungsbedingungen unter denen es entwickelt wurde und das ist nicht gerade die heiße spanische Sommersonne. In den Alpen dagegen werden Sie mit Ihrem original Jerven Fjellduken auf Grund dortiger klimatischer Bedingungen immer die Schönheit der Bergwelt geniessen können.

Kalkstein von Öland ein uralter Baustoff

In Steinbrüchen wie dem Gilleberga Stenbrott gewonnener Kalkstein ist nach wie vor ein Baustoff, der auf der Insel Öland und in ganz Schweden sehr hoch im Kur steht. Eignet er sich doch für vielerlei Zwecke. Sekundär dabei ob als Ziegelstein für die Mauern eines Hauses, wie hier im Bild zu sehen, oder als Fussboden, als Fensterbank oder oder oder.

Gewonnen in Steinbrüchen, wie dem hier zu sehenden Gilleberga Stenbrott im Norden der Insel kann er problemlos auf dem Landweg zur weiteren Bearbeitung abtransportiert werden.

Der Gilleberga Stenbrott ist für jedermann zugängig, sehenswert und leicht erreichbar. Dort finden regelmässig Exkursionen zu Fossilien statt, die im Kalkstein auf Öland zu finden sind.

Borosilikatglas Was ist das eigentlich?

Borosilikatglas ist sogenanntes Feuer festes Glas. Einst im Jahre 1893 von Otto Schott (1851 – 18935) im thüringischen Jena erfunden, dann später weltweit unter dem Namen Jenaer Glas bekannt, hat Borosilikatglas auch noch heute seine Berechtigung.

So bspw. in der Fertigung von Petroleumlampen wie hier am Beispiel der Delite Cabinlite zu sehen. Denn nur ein Glaszylinder aus gutem Borosilikatglas sorgt dafür, dass dieser nicht unter Hitze springt.

Elchleder ein wahrlich angenehmes Material

Ja das kann man mit Fug und Recht sagen: Elchleder ist ein wahrlich angenehmes Material.  Es ist weich und anschmiegsam und trotzdem sehr robust.

Als wir nun vor einigen Jahren bei einer unserer vielen Touren durch Schweden in NISSAFORS ein Hinweisschild zu einer Elchleder Manufaktur entdeckten, machten wir natürlich sofort halt.

Wie in Schweden üblich wurden wir freudig begrüßt uns uns gleich die gesamte Fabrik gezeigt. Seitdem gehören Elchleder Produkte von Kallfeldts Läder, so heißt nämlich die Manufaktur fest zu unserem Sortiment. In den letzten Jahren konnten wir gemeinsam mit Kallfeldts Läder mehrfach Individidualanfertigungen für unsere Kundschaftr realisieren. So bspw. Gürteltaschen für Kompasse aus Elchleder oder auch Mauspads, geprägt mit dem eigenen Firmenlogo.

All diese vielen schönen Gegenstände aus Elchleder erfreuen seit Jahren nun schon unsere Kunden. Bei richtiger Pflege hält Elchleder nämlich wirklich sehr sehr lange.

In Orrefors wird wieder Glas geblasen

Seit gestern nachmittag wird wieder in ORREFORS Glas geblasen! Möglich machte dies das Engagement vieler fleißiger Menschen, die sich in den letzten Tagen nicht zu schade waren, auch die buchstäbliche Drecksarbeit zu machen. Denn irgendwie musste ja der schöne Orrefors Park hergerichtet werden. Dies einmal mehr ein Beleg dafür, dass Arbeit nicht schändet!

 

Wer hätte das vor genau vier Jahren gedacht, als im altehrwürdigen Orrefors Glasbruk der Glasofen für immer aus ging und damit quasi über 350 Jahr alte schwedische Tradition und Kultur auf dem Altar der Globalisierung geopfert wurde? Dass dies alles möglich wurde, ist einem Mann zu verdanken! Ingmar Andersson! Er investierte viel Geld und Kraft in den Aufbau der neuen Glashütte Orrefors und volle Stolz präsentiert dieser Glasbläser das erste Stück Glas,  welches am 30.06.2017 wieder in Orrefors geblasen wurde.

Übrigens! Die Wurzeln schwedischer Glasmacherkunst reichen weit in die deutsche Geschichte hinein. Vor weit über 350 Jahren nun schon begann Schwedens Königshaus ganz gezielt Glasmacher aus deutschen Landen nach Schweden zu holen. Dieser Brain Drain hält ununterbrochen bis in das hier und jetzt an.  Die Zeitung Barometern konstatierte nicht ganz grundlos Anfang 2017, dass die deutschen Einwanderer die größte Gruppe europäischer Einwanderer in und um Orrefors herum stellen.