Kleine Werkstoffkunde: Was ist Maserbirke?

Um wohl kaum einen Werkstoff ranken sich so viel widersprüchliche Aussagen wie um die Maserbirke. Dabei ist es doch ganz einfach:

Die Maserbirke kommt aus dem hohen Norden!

Und die masurische Birke aus den Masuren!

Die Maserbirke ist in Gegenden heimisch, wo dieser große Troll zu finden ist. Er steht an der E10 einige Kilometer westlich der norwegisch – schwedischen Grenze talwärts gen NARVIK. Dort und anderswo in Nordeuropa wächst die Maserbirke, die nach entsprechender Trocknung wie hier beispielhaft zu sehen, neben dem Bau nordischer Messer vielfach in der Möbelfertigung und anderen Gebieten Anwendung findet.

Rein biologisch gesehen ist die Maserbirke genauso eine Birke wie eine Birke in den Masuren oder der Mark Brandenburg, in Finnland oder den Weiten Russlands. Sie alle haben die biologische Bezeichnung Betula Alba.

Der einzige Unterschied zur mitteleuropäischen Birke besteht nun darin, dass das Holz der Maserbirke wesentlich fester als das Holz einer Birke aus der Mark Brandenburg ist. Dies hängt mit einem ganz simplen Naturgesetz zusammen:

Die Maserbirke wächst auf Grund arktischer Klimabedingungen pro Jahr nur einige Millimeter während dessen die mitteleuropäische Birke durchaus pro Jahr einige Zentimeter schafft. Dies hat zur Folge, dass die Jahresringe der Maserbirke viel viel enger liegen als die Jahresringe einer Birke aus der Mark Brandenburg.

Dies wiederum erklärt, warum sich das Holz der Maserbirke viel viel besser im Messerbau wie Möbelbau oder der Fertigung von Kuksas eignet als das Holz anderer Birken die vielleicht aus den Masuren stammen.

Diese Festigkeit des Holzes der Maserbirke hat natürlich wesentlichen Einfluss auf die Nutzdauer eines beliebigen Gegenstandes X. Wenn Sie bspw. ein nordisches Messer mit einem Griff aus Maserbirke oder eine echte Kuksa aus Lappland aus Maserbirke nutzen, dann werden Sie sehr schnell feststellen, dass diese Gegenstände bei richtiger Pflege quasi nie kaputt gehen.

So kann abschliessend gesagt werden, dass die Maserbirke Holz von Birken aus dem hohen Norden Europas ist, welches schon zu Wikingerzeiten sehr begehrt war. Sie nutzten die Maserbirke neben anderen heimischen Holzsorten u.a. für den Schiffbau und befuhren damit die Meere. Allein dies steht wiederum für die hohe Qualität der Maserbirke.

Seit 2015 wieder in Betrieb – der Bergdala Glasbruk

Nachdem im Zuge des Niedergang des schwedischen Glasreich vor einigen Jahren auch das AUS für den 1889 gegründeten Bergdala Glasbruk kam, wagten Enthusiasten im Jahr 2015 einen Neuanfang und zu Himmelfahrt 2017 zeigte sich, dass dies Erfolg hat.

Zog es doch bei sommerlichem Wetter viele Besucher nach BERGDALA und wer ungeachtet dessen Ruhe und Besinnlichkeit suchte, war in BERGDALA genau richtig. Im Gegensatz zu anderen darnieder liegenden ehemaligen Standorten des schwedischen Glasreiches sind in BERDALA noch alle alten Gebäude erhalten und werden liebevoll instand gehalten. Ein kleines Technikmuseum erzählt mit seinen Exponaten aus der Zeit, als auch in BERGDALA viele viele Menschen in der schwedischen Glasindustrie einst in Lohn und Brot standen.

Heute ist Bergdala ein lohnenswertes Ziel für Touristen und auch leicht zu finden. Es liegt einige Kilometer von VÄXJÖ an der Strasse nach LESSEBO. Ein Wegweiser weist den richtigen Weg.

Schwedens König besucht Glashütte in Kosta am Nationalfeiertag

Schwedens König Carl XVI Gustaf wird am diesjährigen Nationalfeiertag Schwedens mit Gattin am 06.06.2017 die altehrwürdige Glashütte in KOSTA besuchen. Anlass ist das 275 jährige Bestehen der Glashütte deren Gründung einst einer der Vorgänger von Carl XVI Gustaf anregte.  Dieser schuf vor nun schon weit mehr als 275 Jahren die politischen Rahmenbedingungen, dass schon Mitte des 17.Jahrhundert im unweit des heutigen KOSTA gelegenen TRESTENSHULT der erste Glasofen der Neuzeit in Schweden angeblasen werden konnte.

Wenig später waren es dann im Jahre 1742 die Herren Anders Koskull (1677 – 1746) und Georg Bogislaus Staël von Holstein (1685 – 1763) die exakt auf halber Strecke zwischen KALMAR im Osten und VÄXJÖ (alte Schreibweise Wexiö) eine weitere Glashütte gründeten und diesen Flecken in Anlehnung an ihre Namen KOSTA nannten.

Die ersten Glasbläser, die dann in KOSTA ihre Arbeit aufnahmen kamen aus dem deutschen Thüringen wie alte Quellen berichten. Sie brachten die Glasbläserkunst nach KOSTA. Dabei spielte LAUSCHA eine sehr große Rolle. In der 1366 gegründeten Ortschaft waren es ab 1597 Menschen wie bspw. Hans Greiner und Christoph Müller, die die Tradition des noch heute in LAUSCHA ansässigen Glasmacherhandwerk begründeten.

Eine wichtige Rolle spielte von Beginn an auch die Familie Scheutz, der Name auch als Schütts, Schüttz, Schütz und Schytt in den Archiven zu finden ist. Die alternative Nutzung des Buchstaben Ypsilon erklärt sich daraus, dass im Schwedischen das Y wie ein Ü gesprochen und verwendet wird.

In den Jahrhunderten danach war es dann nicht nur in KOSTA sondern auch den sich nach und nach in umliegenden Orten gründenden Glaswerken so, dass deutsche Einwanderer bis weit in das 20.Jahrhundert hinein maßgeblich die Entwicklung der dann schwedischen Glasreich genannten Geografie prägten.

Dies erfolgte ab Anfang der 1970er Jahre oft auch der Gestalt, dass weite Teile der Produktion schwedischer Glashütten in die in der DDR liegenden Glaswerke im Thüringer Wald und der Lausitz ausgelagert wurde. Was die Initiatoren dieser frühen Form des Outsourcing dabei nie bedachten war, dass sie sich damit selbst das Wasser abgruben. Denn ab 01.07.1990 mussten diese dann ihre Einkäufe in der noch DDR in Deutschen Mark bezahlen. Dies führte zu einer extremen Verfielfachung des Einkaufspreises was sich konkret so darstellt:

  • Zwischen Deutscher Mark und Mark der DDR wurde im Regelfall mit einem Wechselkurs um 1:4 gerechnet, was sehr wahrscheinlich auch der Realität entsprochen haben dürfte.
  • Eine DM entsprach Anfang der 190er über den Daumen 4,50 schwedischen Kronen.
  • Wenn wir nun annehmen, dass ein beliebiges Stück Glas Made in GDR die schwedische Glashütte eine Mark der DDR im Einkauf kostete, dann entsprach dies damals 0,25 DM und damit 1,125 SEK!
  • Da nun aber zum 01.07.1990 auch die Preise in der DDR 1:1 umgestellt wurden, kostete plötzlich das gleiche Stück Glas 4,50 SEK, da ja nun eine DM anstelle der Mark der DDR fällig wurde.

Dies ergibt binnen weniger Sekunden eine Steigerung um 400% und genau das wurde zu einem ernsthaften Problem!!! Parallel dazu geriet die Glashütte Kosta wie die in BODA, ORREFORS und ÅFORS in die Hände von Spekulanten, die in dieser Zeit die Orrefors Kosta Boda AB gründeten, die 2005 von der New Wave Group AB übernommen wurde.

Unmittelbar nach Übernahme durch die New Wave Group realisierte die Orrefors Kosta Boda AB einen Kahlschlag vom feinsten gegen den die Politik der Treuhandanstalt in den neuen Bundesländern ein laues Lüftchen war. Von 1998 noch 16 Glaswerken an 15 Standorten im schwedischen Glasreich blieb nicht mehr so sehr viel übrig. In BODA, ORREFORS, ÅFORS und anderen Ortes gingen nach und nach die Lichter bzw. Glasöfen aus. Einzig in KOSTA bewahrte die Orrefors Kosta Boda AB eine Art symbolische Produktion mit wenigen Angestellten.

Mit diesem historischen Hintergrund bleibt zu hoffen, dass die Würdigung des 275 jährigen Bestehens des Kosta Glasbruk durch Schwedens König am bevorstehenden Nationalfeiertag auch endlich ein Umdenken in Sachen Glasmacherei auslöst. Das schwedische Königshaus leistete in den letzten Jahren immer seinen Beitrag, um die Jahrhunderte alte Tradition der Glasmacherei im schwedischen Glasreich zu erhalten. So bspw. aus Anlass der Hochzeit von Kronprinzessin Victoria am 19.06.2010 wo nicht nur ein Stück Glas aus Anlass besagter Hochzeit im Glasreich gefertigt wurde.

Die hohe schwedische Politik übt sich aber in Sachen Glas seit Jahrzehnten nun schon Partei übergreifend in vornehmer Zurückhaltung. Außer Lippenbekenntnissen kam in den letzten Jahren nicht so sehr viel aus STOCKHOLM. Lediglich einige Einzelkämpfer vor Ort auf der Trennungslinie zwischen zwei Landkreisen halten so wie ihnen möglich die Fahne der Glasmacherei hoch.

Kleine Werkstoffkunde: Was macht Glas so besonders?

Glas ist ein Jahrtausende alter Werkstoff, welcher sehr wahrscheinlich seine ursprünglichen Wurzeln im hohen Norden Europas hat. Bei Grabungen auf dem Areal der Sandby Borg auf der schwedischen Insel fanden Archäologen im Sommer 2016 Reste einer rund 1.600 Jahre alten Glashütte. Wenig später berichtete die schwedische Zeitung Barometern von ebenso alten Glasfunden auf dem Öland gegenüberliegenden Festland nahe HÖGSBY.

Sehr gut möglich dass das Glas so einst über den Seeweg in das alte Rom kam. Sehr gut möglich ebenfalls, dass das Glas schon vor vielen vielen tausend Jahren so seinen Weg aus dem hohen Norden über die Düna, die Waldai Berge und dann stromab via Dnepr und Wolga zum Schwarzen und Kaspischen Meer fand.

Das Besondere an Glas was sicher die Menschen schon immer faszinierte ist seine im Vergleich zu anderen Werkstoffen einfache Herstellung wie Bearbeitung. Besonders ebenfalls im Vergleich zu anderen Werkstoffen dass Glas unbegrenzt haltbar ist wie eben die Funde an der Sandby Borg und bei HÖGSBY zeigen.

Glas kann überall im Universum dann geschmolzen werden, wenn drei Dinge zusammen kommen: Das sind Sand, Asche und Feuer. Mehr braucht man für die Glasherstellung nicht. Ein auf rund 1.000 Grad Celsius erhitztes Sand – Asche Gemisch schmilzt bei diesen Temperaturen zu flüssigem Glas und kann dann in etwas erkaltetem Zustand zwischen 800 und 500 Grad Celsius zu den beliebigsten Formen verarbeitet werden. Dabei sind der Vielfalt absolut keine Grenzen gesetzt.

Das ist es, was das Besondere an Glas ist. Glas hat wie Metall und Metall bisher die viele Jahrtausende alte Menschheitsgeschichte über dauert. Das kann man von anderen Werkstoffen nicht sagen.

Glas, Metall und Holz drei klassische zeitlose Werkstoffe

Glas, Metall und Holz sind drei klassische Werkstoffe mit denen seit tausenden von Jahren die schönsten Dinge dieser Welt hergestellt werden. Alle drei Werkstoffe zeichnen sich durch eine lange Haltbarkeit wie Vielfältigkeit der Nutzung aus. Das ist es auch, weshalb Glas, Metall und Holz auch heute Welt weit so beliebt sind. Sind diese Werkstoffe doch auch immer ein Stück Natur, Kultur und Tradition.

Natürlich spielt Metall beim Bau nordischer Messer in Form der Klinge nordischer Messer eine sehr große Rolle. Entscheidet doch allein die Beschaffenheit des verwendeten Eisen wie Stahl darüber zu welchem Zweck das nordische Messer dann genutzt werden kann. An ein nordisches Jagdmesser werden eben andere Ansprüche gestellt als an ein Filetiermesser. Aber auch dieses hat im Regelfall eine Klinge aus Metall.

Holz wiederum findet nicht nur in Form der Griffe nordischer Messer Anwendung sondern es hat noch heute seine Bedeutung in allen möglichen Bereichen des Lebens. Die vielen oft Jahrhunderte alten Holzhäuser im hohen Norden Europas zeugen von der Sinnhaftigkeit auf Holz als Baustoff zu setzen. So finden sich allein zwischen KALMAR und VÄXJÖ in Schweden unendlich viele zum Teil mehrere hundert Jahre alte Holzhäuser. Diese Häuser entstanden zu einer Zeit, als noch der Hafermotor das Antriebsmittel der ganz persönlichen Wahl war.

Der Gründer von Balticproducts.eu – Ihrem nordeuropäischen Warenhaus seit 2007 Gunter Flügel hatte zeitlebens eine sehr enge Beziehung zu den traditionellen Materialien Glas, Metall und Holz. Schon als Kind war es die Schönheit des Naumburger Dom, der ihn in seinen Bann zog. Dieser Verbundenheit blieb er bis heute treu. Die hier zu sehende Aufnahme des Naumburger Dom machte er am 31.12.2016.

Heute ist es die Vielfalt nordischer Produkte, die traditionell aus Glas, Metall und Holz hergestellt werden und ihn nach wie vor begeistern. Dies auch der Grund warum nordische Produkte aus Glas, Metall und Holz seit Gründung von Balticproducts.eu im Jahr 2007 eine so heraus ragende Rolle im Sortiment von Balticproducts.eu spielen und dies auch zukünftig tun werden. Handelt es sich doch dabei auch immer um Produkte einer hohen Qualität wie Haltbarkeit.

Produkte aus Glas, Metall und Holz halten wenn man sie richtig nutzt und pflegt Jahrhunderte wie eben der Dom zu NAUMBURG zeigt. Gleiches trifft auf Glas aus dem schwedischen Glasreich, feinmechanische Wetterinstrumente aus Dänemark, nordische Messer aus Norwegen, Schweden und Finnland wie vieles mehr zu, was Sie auf Balticproducts.eu – Ihrem nordeuropäischen Warenhaus seit 2007 erhalten.

Unklare Situation bezüglich Verwendung der Marke Orrefors

Das schwedische Fernsehen berichtete gestern unter https://www.svtplay.se/klipp/13681608/nu-ska-det-blasas-glas-i-orrefors-igen?start=auto über den Neustart der Glasproduktion in ORREFORS. Im Zuge dessen zögerten die Reporter nicht, eine sehr brisante Frage zu stellen. Nämlich die berühmte Gretchenfrage in Form der Frage, wie es eigentlich mit den Markenrechten bezüglich der Marke ORREFORS denn so aussehe.

Dies ist momentan etwas verzwickt und stellt sich ganz konkret so dar:

Bis in die 1990er Jahre hinein war es bezüglich der Marke ORREFORS ganz einfach. Es gab den 1898 gegründeten Orrefors Glasbruk und dieser hatte natürlich die Markenrechte inne. Basierend auf der Arbeit von Simon Gate und seiner vielen Mitstreiter wurde Mitte des 20.Jahrhunderts die Marke ORREFORS Welt bekannt. Ein Meilenstein war die Weltausstellung 1939 in NEW YORK wo neben dem Dalapferd verschieden gestaltetes Glas aus ORREFORS die Menschen in ihren Bann zog. Diese Erfolgsgeschichte setzte sich dann in den 1950er bis Anfang der 1990er Jahren fort.

Neben dem Orrefors Glasbruk war es bspw. Anfang der 1990er Jahre ein Team um den Künstler Jens P. Leek, welches diese Tradition der Form fortsetzte, dass dieses Team das gesamte Kristall des russischen Präsidenten gravierte. Verständlicherweise wollte damals weder Boris Jelzin noch seine Gäste aus Gläsern trinken, auf den noch das Wappen der UdSSR prangte. Der Künstler Jens P. Leek betreibt seit vielen vielen Jahren nun schon sehr erfolgreich seine eigene Graveurwerkstatt in ORREFORS. Auf Youtube können Sie ihm über die Schulter schauen.

Im Jahr 2005 übernahm dann die New Wave Group den Orrefors Glasbruk, der zu dieser Zeit schon einige Jahre zur Orrefors Kosta Boda AB gehörte. Unmittelbar danach setzte ein von der New Wave Group AB getriebener Kahlschlag ein, gegen den das Agieren der Treuhandanstalt in den neuen deutschen Bundesländern ab Anfang der 1990er Jahre ein laues Lüftchen war. Die New Wave Group AB schloss reihenweise die zur Orrefors Kosta Boda AB gehörenden Glaswerke in der Region. Nachdem 2011 im Orrefors Glasbruk die Schleiferei geschlossen wurde, kam im Sommer 2013 für den altehrwürdigen Orrefors Glasbruk das endgültige AUS.

Übrig blieb die Werkstatt des Künstlers Jens P. Leek, die nach wie vor Inhaber geführt eigenständig ist und den Irrungen und Wirrungen in und um ORREFORS sehr erfolgreich trotzt. Ungeachtet dessen verkauft die zur New Wave Group gehörende Orrefors Kosta Boda AB weiterhin Glas mit der Marke ORREFORS, was zu weiteren Irritationen führt. Dieses Glas kann entweder nur aus alten Lagerbeständen her rühren oder es wurde woanders produziert. Denn der einzige Glaskünstler am Ort ist auch im Mai 2017 immer noch „nur“ der Künstler Jens P. Leek und er hat „nur“ eine Graveurwerkstatt und keinen Glasofen. Ergo kann seit Sommer 2013 bis im Mai 2017 in ORREFORS kein Glas produziert werden.

Nun wird es richtig interessant:

Ende 2016 wurde bekannt, dass es Ingemar Andersson in den Neuaufbau einer Glashütte in ORREFORS investiert. Seit wenigen Tagen ist bekannt, dass dies in Form des Orrefors Park konkrete Formen annimmt, ich berichtete. Damit geht sehr wahrscheinlich am 01.07.2017 in ORREFORS der Glasofen wieder an. Dann gibt es wieder zwei Werkstätten in ORREFORS die mit Fug und Recht behaupten können, Orrefors Glas herzustellen bzw. zu bearbeiten. Allerdings können Sie dies nach Lage der Dinge kurioserweise nicht unter der Marke ORREFORS tun, da die Markenrechte momentan bei der Orrefors Kosta Boda AB bzw. der New Wave Group AB liegen. Weder die Orrefors Kosta Boda AB noch die New Wave Group AB produzieren aber momentan in ORREFORS. Die gesamte Technik des altehrwürdigen Orrefors Glasbruk wurde ab Sommer 2013 beginnend einschließlich Glaswanne abgebaut. Übrig blieb die leere Hülle des alten Orrefors Glasbruk die heute von einem Unternehmen genutzt wird, welches mit Glasproduktion nun wirklich rein gar nichts zu tun hat.

Dies erklärt die unklare Situation bezüglich der Marke Orrefors im Mai 2017 und dies stellt sich in Kurzform so dar:

Der Inhaber der Markenrechte produziert momentan nicht in Orrefors. Diejenigen die aber in Orrefors momentan produzieren bzw. dies in absehbarer Zeit bald tun werden, können dies nicht unter der Marke ORREFORS tun. Bleibt abzuwarten, wie sich diese bizarre Situation weiter entwickeln wird. Auf jeden Fall wünschen wir von dieser Stelle Ingemar Andersson und seinem Team viel Erfolg bezüglich seiner weiteren Ambitionen in ORREFORS.

Frühjahrsputz mit der Delite Petrolux schnell erledigt

Im Jahr 2007 wurde die Petroleumlampe Petrolux aus dem dänischen Haus Delite auf der Marine Equipment Trade Show in ROTTERDAM Preis gekrönt. Parallel dazu nahmen wir vor nun schon fast zehn Jahren Ende 2007 unser Balticproducts.eu – Ihr nordeuropäisches Warenhaus seit 2007 in Betrieb. Anfang 2008 waren Petroleumlampen, Sturmgläser und feinmechanische Wetterinstrumente von Delite eines der ersten Produkte, die wir auf Balticproducts.eu aufnahmen. Seit Ende 2008 nun schon leistet uns diese hier abgebildete Petroleumlampe Petrolux treue Dienste.

Diese Petrolux steht seit Ende 2008 ununterbrochen im Freien und erlebte nun schon so manch Winter mit weit mehr als minus 20 Grad Celsius wie viele Sommer bei Temperaturen über 30 Grad Celsius. Sie ist auch im nun schon neunten Jahr voll funktionsfähig ohne dass wir nur ein einziges Teil austauschen mussten.

Allein deshalb war auch anstehender Frühjahrsputz der Petrolux am letzten Sonntag sehr schnell erledigt.  Die beiden Gewinde zum Vorratsbehälter und Brenner wurden frisch geölt. Das Rädchen zum verstellen des Dochtes bekam ebenfalls einige Tropfen frischen Öls. Anschliessend wurde die Petrolux geputzt und erstrahlte abends wie hier zu sehen in neuem Glanz. Alles in allem eine Arbeit von wenigen Minuten.

Nun wird sie uns in den nächsten Wochen und Monaten die Mücken vom Leib halten. Auch das eine Erfahrung die wir mit der Petrolux recht schnell machten und die wir nicht mehr missen möchten.  Wenn abends die Sonne langsam unter geht und sich die Mücken auf ihren Weg machen, dann gibt es nichts schöneres als auf der Terasse beim Licht der Petrolux noch ein Glas Wein zu geniessen. Man kann dies ganz beruhigt und entspannt tun. Mücken mögen keine Petroleumlampen.

Sollte übrigens doch einmal etwas an Ihrer Petrolux kaputt gehen, dann halten wir auf unserem Balticproducts.eu ein die entsprechende Ersatzteile bereit. Auch zu anderen Petroleumlampen vorzugsweise der dänischen Marke E.S. Sörensen finden Sie auf balticproducts.eu ein reichhaltiges Ersatzteilangebot. Sekundär dabei, ob nur ein neuer Glaszylinder benötigt wird oder vielleicht nach vielen Jahren der Kosmosbrenner seinen Geist aufgab. So freuen sich auch immer wieder viele unserer Kunden, wenn wir so teilweise uralten Petroleumlampen neues Leben einhauchen können.

Wie können Sie Fälschungen von Fällkniven Messern erkennen?

Der schwedische Traditionsbetrieb Fällkniven ist leider immer wieder Fälschungen ausgesetzt, die man oft auch nicht sofort auf den zweiten Blick erkennt. Sind doch die Fälscher mittlerweile recht raffiniert. Dabei gibt es ein ganz einfaches Mittel, sich gegen Fälschungen von nordischen Messern der Marke Fällkniven zu schützen:

Kaufen Sie einfach Ihr Fällkniven Messer im Fachhandel!

Dann ist das Risiko Fälschungen von Fällkniven wie auch anderer nordischer Messer aufzusitzen nahe Null. Kein seriöser Fachhändler wird Ihnen von sich aus eine Fälschung anbieten. Dies allein schon deshalb, weil er dann eben kein seriöser Fachhändler mehr wäre.

Vorsicht dagegen ist geboten Fällkniven Messer wie andere nordische Messer in einschlägig bekannten online Portalen kaufen zu wollen. Wenn auch der dort oft gebotene Preis verlockend erscheint, können Sie nie sicher sein, ob Sie dann wirklich ein echtes Fällkniven Messer aus Schweden Ihr eigen nennen können.

Unser Team von Balticproducts.eu – Ihrem nordeuropäischen Warenhaus seit 2007 wie Renleder.de – Seit 2001 Outdoor- und Lederprodukte aus Lappland hat sich dem Erhalt uralter Tradition nordischen Messerbaus verschrieben und selbstverständlich erhalten Sie bei uns nur original nordische Messer der Marken Brisa aus JAKOBSTAD in Finnland, Brusletto aus GEILO in Norwegen, Fällkniven aus BODEN in Schweden, Iisakki Järvenpää aus KAUHAVA in Finnland wie Kareuando Kniven aus dem gleichnamigen Dorf KARESUANDO in Schweden.

Im schwedischen Glasreich tut sich wieder etwas

Nach einigen Jahren der Sprachlosigkeit deren Ursachen in der Kahlschlagpolitik der Orrefors Kosta Boda AB begründet sind, die diese seit 2005 umsetzte, tut sich nun wieder etwas im schwedischen Glasreich.

Dabei zeigt sich mehr und mehr, dass der 2011 in BODA begonnene Weg in Form der Gründung des Museums The Glass Factory erfolgreich ist. Die in der Glass Factory befindliche Glashütte wie die wechselnden Ausstellungen werden mehr und mehr zu einem Magneten.

Im benachbarten ORREFORS wird ab 01.07.2017 wieder Glas geblasen werden, ich berichtete. Im wiederum ebenfalls nur einige Kilometer entfernten ist der Künstler Mike Johansson, der schon seit einigen Jahren erfolgreich eine eigene Glashütte betreibt.

In ORREFORS ist es wiederum der Künstler Jens P. Leek, der nach wie vor die Fahne schwedischer Glaskunst hoch hält und mit seinen Handgravuren Menschen in aller Welt begeistert.

Im ebenfalls im schwedischen Glasreich gelegenen NYBRO ist es wiederum das Unternehmen Nybro Crystal, welches nicht nur mit den bekannten Glasschalen des Designers Paul Isling die Menschen begeistert sondern auch mit vielen von Hand auf Glas gemalten Motiven.

Damit zeigt sich einmal mehr, dass tot Gesagte eben oft länger leben, als gedacht. Und so wird sich sehr sicher in der nächsten Zeit zwischen ORREFORS, BODA, ORSJÖ und NYBRO noch dies und das bezüglich schwedischer Glaskunst tun. Selbst mitten drin werden wir natürlich darüber regelmäßig berichten.

Vorgestellt Das Samimesser Polarkniven von Kero aus Lappland

Dieser Tage stellte die altehrwürdige Rentierledermanufaktur Kero in Schwedisch Lappland das von Kero neu entwickelte Polarkniven vor und wir durften eines der ersten edlen Stücke in den Händen halten. Das knapp 20 cm lange Samimesser liegt auf Grund des sehr gut ergonomisch geformten Griffes stabil in der Hand und lässt sich so leicht führen.

Die 77 mm lange brünierte Klinge am Ende 3 mm dicke nach vorn spitz zulaufende Klinge ermöglicht einen präzisen Schnitt. Ergänzt wird das Ganze mit einer stabilen straffen Lederscheide, in der das Samimesser Polarkniven sicher sitzt. Die Lederscheide wurde mit typisch nordischen Motiven verziert. Der Griff besteht aus Maserbirke und Rentierhorn.

Alles in allem ein sehr schönes nordisches Messer, welches sowohl auf der Jagd wie beim Angeln oder diversen anderen Outdooraktivitäten sicher immer gute Dienste leisten wird.

Kennern der Szene wird die brünierte Klinge in das Auge stechen,  wie sie noch bspw. von Lapin Puukko Messern aus dem finnischen ROVANIEMI bekannt sind, was sich ja nicht so sehr weit von PAJALA im finnischen Teil Lapplands befindet. Das Kero Polarkniven können Sie auf Balticproducts.eu – Ihrem nordeuropäischen Warenhaus seit 2007 bestellen.