Was zeichnet nordische Messer mit einer Kolstal – Kolstål Klinge aus?

Jeder der sich etwas mit nordischen Messern beschäftigt stösst früher oder später auf den Begriff Kolstål bzw. Kolstal. Kolstål ist wie der Name es sagt ein Kohlenstoffstahl, welcher auch als Carbonstahl bekannt ist.

Stahl ist von Haus aus immer eine Legierung aus den chemischen Elementen Kohlenstoff – C und Eisen – Fe und damit ohne weitere Zusätze nie rostfrei. Dabei bestimmt immer der Grad des Kohlenstoffanteils die Härte des Stahles.

Da nun aber Kolstål bzw. Kolstal eben keinerlei weiteren Zusätze enthält ist dieser natürlich ebenfalls nie rostfrei. Dieser scheinbare „Makel“ wird durch etwas anderes wett gemacht, was Freunde nordischer Messer schon immer zu schätzen wissen.

Kolstål bzw. Kolstal ist „weicher“ als andere hoch legierte Edelstähle und lässt sich allein dadurch viel viel einfacher und vor allem schärfer schärfen als ein hoch legierter Edelstahl.

Die Schärfe einer Rasierklinge wird dabei problemlos mit Kolstål bzw. Kolstal erreicht.  Sie zu erreichen ist einzig und allein von der handwerklichen Fertigkeit des Schleifers abhängig.

Dies zu trainieren ist wiederum auch kein Problem. Messer schleifen ist weiß Gott kein Hexenwerk. Das einzige was Sie dazu benötigen, ist ein idealerweise elektrisch betriebener Schleifstein, eine Schutzbrille und ein Gefäß mit Wasser zum kühlen.

Wenn Sie dann Ihre ersten Schliffe setzen, was Sie idealerweise mit einer alten Klinge tun sollten, da dies meist doch etwas Übung bedarf, werden Sie merken, dass der Kolstål bzw. Kolstal  recht schnell aus zu glühen beginnt. Im Regelfall riecht man dies schneller als man den dann verbrannten Stahl sieht.

Hier kommt das Kühlgefäss in das Spiel. Wenn Sie Ihre Kolstål bzw. Kolstal  vor Beginn und dann regelmäßig während des Schleifens in das Wasser tauchen, dann glüht der Kolstål bzw. Kolstal  auch nicht aus. Üblicherweise sollten ein einzelner Schleifvorgang nur wenige Sekunden lang sein. Wie lang hängt von der Länge der Klinge und Ihrem Geschick ab. Aber so etwas ist schnell gelernt.

Nordische Messer mit Kolstål bzw. Kolstal  Klinge erhalten Sie auf balticproducts.eu – Ihrem nordeuropäischen Warenhaus seit 2007.

 

 

Pflegehinweise zur Birkenholztasse Kuksa aus Lappland

Seit vielen Jahren nun schon bieten wir auf renleder.de wie balticproducts.eu Kuksas bzw. Kåsas aus Lappland an und natårlich werden wir immer wieder gefragt, wie man sie richtig pflegt. Aus dieser nun schon mehrjährigen Erfahrung heraus können wir berichten, dass die Pflege der Kuksa bzw. Kåsa recht einfach ist.

Waschen Sie als erstes nach Gebrauch ihre Kuksa aus

Reiben Sie danach Ihre Kuksa mit einem Tuch trocken

Ölen Sie Ihre Kuksa bei Bedarf mit Lebensmittelöl ein

Mehr ist wirklich nicht zu tun. Wichtig dabei aber wirklich zu wissen, dass eine Kuksa bzw. Kåsa  weder in den Geschirrspüler oder gar den Trockner gehört.

Es liegt in der Natur des Holzes dass dieses unweigerlich im Geschirrspüler oder Trockner springen wird. Echte Kuksas wie wir sie auf renleder.de und balticproducts.eu anbieten bestehen aus Holz.

Holz hält bei richtiger Handhabung mehrere hundert Jahre lang. Holz geht aber um so eher kaputt, desto weniger man es pflegt. Nicht grundlos haben gerade jetzt im Frühjahr in Skandinavien die Verkäufer von Öl Hochkonjunktur.

Nach dem Winter ist nun die Zeit gekommen, wo allenortes dass Holz im Außenbereich geölt wird, an dem man noch lange seine Freude haben möchte.

Gleiches trifft auf Ihre Kuksa zu. Wenn Sie so Ihre Kuksa aus Lappland behandeln, dann wird sie immer diese schöne Gestalt haben.

Dieses Bild entstand nach der Behandlung mit ganz normalem Lebensmittelöl. Hier sehen Sie eine Kuska, die jemand fälschlicherweise in den Geschirrspüler steckte.

Wir haben daraus ganz einfach wieder eine schöne Kuksa gemacht. Wir stellten die im Geschirrspüler gewaschene Kuksa in einen Teller und gossen die Kuksa randvoll mit Lebensmittelöl wie hier zu sehen ist.

Dann liessen wir sie einfach auf diesem schönen Teller einige Tage stehen. Von Tag zu Tag konnten wir beobachten, wie das Öl nach von innen nach außen drang und dabei die Poren des Holzes wie gar kleine Risse fest verschloss.

Als dann so ganz langsam aber sicher der tiefe Teller voller Öl gelaufen war, war dies das sichere Zeichen für uns, die Restaurierung der Kuksa ist erfolgreich abgeschlossen. Nun galt es nur noch sie wieder trocken zu wischen und wir haben seitdem an dieser schönen Birkenholztasse aus Lappland unsere wahre Freude.

So können Sie natürlich auch jederzeit Ihre Kuksa wieder restaurieren. Es kostet wirklich nur wenig Geld für etwas Lebensmittelöl und etwas Geduld. Aus unserer Sicht lohnt sich dieser geringe Aufwand. Haben Sie doch so sehr sehr lange Freude an Ihrer Kuksa.

Impressum

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